Ziel ist es, Gäste besser aufzuklären und aktiv in die Prävention einzubeziehen. Wer auf Hütten übernachtet, muss grundsätzlich mit Bettwanzen rechnen – ihre Eindämmung gelingt nur gemeinsam.
Bettwanzen kommen weltweit vor – in Berghütten ebenso wie in Hotels oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Sie werden meist unbemerkt über Gepäck und Kleidung eingeschleppt. Mit mangelnder Hygiene hat ihr Auftreten nichts zu tun. Die zunehmende Mobilität und der globale Warenverkehr begünstigen ihre Verbreitung zusätzlich. Gleichzeitig haben Bettwanzen im Laufe der Jahrzehnte Resistenzen gegen viele früher wirksame chemische Bekämpfungsmittel entwickelt.
Jährlich sind beim DAV etwa fünf bis zwanzig Hütten (rund fünf Prozent) betroffen – Tendenz steigend, ähnlich wie bei Unterkünften im Tal. Berghütten bieten aufgrund ihrer Bauweise besonders gute Bedingungen für Bettwanzen: Holz, verwinkelte Räume und schwer zugängliche Bereiche schaffen ideale Rückzugsorte. Jetzt greifen auf Alpenvereinshütten ein Bündel abgestimmter Maßnahmen – von akuter Bekämpfung bis zur langfristigen Prävention. Weiterlesen
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