Das Gepatschhaus im Kaunertal | © Sektion Frankfurt am Main des DAV

Gepatschhaus (1928 m)

GPH
bewirtschaftet

Das Gepatschhaus wurde 1873 als erste Hütte des Deutschen Alpenvereins (DAV) in Österreich erbaut und steht seit 2013 mit der Kapelle Maria Schnee unter Denkmalschutz. In den Jahren 2024/25 wurde das Gepatschhaus umfassend generalsaniert und modernisiert. Der historische Charakter ist erhalten geblieben und wurde durch einen neuen Anbau, moderne Standards, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und ein Komfort-Upgrade in den Übernachtungsräumen ergänzt. Die Hütte ist mit dem Pkw und den Öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar - ideal für die vielfältigen alpinen und hochalpinen Bergerlebnisse und leichte Bergwanderungen mit Kindern gleichermaßen.

 

Highlights mit Gletschernähe

Das Gepatschhaus liegt im hinteren Kaunertal direkt an der Kaunertaler Gletscherstraße und ist leicht mit dem Pkw erreichbar. Das Haus steht oberhalb des Gepatschstausees und ist von einem herrlichen Zirbenwald umgeben. Die Nähe zum Gepatschgletscher machen das Gepatschhaus zu einem idealen Stützpunkt für Eis- und Kletterausbildungen. In der Nähe ist der Klettergarten im Fernergries mit dem Klettersteig „Holderli-Seppl“.

 

Tourentipps und weitere Informationen zum Bergsport rund um das Gepatschhaus findet ihr auch auf alpenvereinaktiv.com.

 

Reservierung

Kazimiera Kozik-Aigner
+43 660 5097088 (Hütte)
jetzt buchen

Das Gepatschhaus wurde 1873 als erste Hütte des Deutschen Alpenvereins (DAV) in Österreich auf 1928 Metern erbaut und steht seit 2013 mit der Kapelle Maria Schnee unter Denkmalschutz. Im September 2024 war das Gepatschhaus Teil des Tags des Denkmals und wurde in den Jahren 2024/25 umfassend generalsaniert und modernisiert. Das Gepatschaus wird seit 1875 bewirtschaftet. Bereits 1882 wurde die ursprünglich kleine Hütte durch ein hölzernes Obergeschosses vergrößert. In den Jahren 1912/13 kam der heute charakteristische dreistöckige Querbau dazu, gefolgt von einem zweiten Stockwerk im Jahr 1958.

 

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Die Generalsanierung des Gepatschhauses

Wie geplant wurde die Generalsanierung Ende Mai 2025 abgeschlossen und am Samstag, den 14. Juni 2025 wieder eröffnet.

Traditionsreich, gemütlich und der perfekte Ausgangspunkt für Bergtouren im hinteren Kaunertal. Das Gepatschhaus ist die erste deutsche Alpenvereinshütte die in Österreich gebaut wurde. Sie liegt auf 1928 Metern Seehöhe und ist durch Ihre ideale Lage direkt an der Kaunertaler Gletscherstraße die erste Wahl für Berg- und Wandertouren im Kaunertal. Seit 2013 steht das Gebäude und die Kapelle unter Denkmalschutz. Nunmehr wurde es generalsaniert und für einen modernen Ganzjahresbetrieb ausgestattet.

Die Notwendigkeit einer umfassenden Sanierung ergab sich altersbedingt und aufgrund von Behördenauflagen. Besonders die Küche und die Sanitäranlagen mussten heutigen Hygienestandards, aber auch geltenden Arbeitnehmerschutz-Bestimmungen angepasst werden. Des Weiteren sollte der Betrieb künftig ganzjährig offenhalten werden, was eine entsprechende Verbesserung der Heizmöglichkeit und Gebäudedämmung notwendig machte. Während der zentrale alte Gebäudeteil und der östliche Zubau mit Quergiebel erhalten blieben, musste der baufällige westliche Zubau abgebrochen und neu errichtet werden. So wurden im Erdgeschoss unter anderem neue Toilettenanlagen (auch ein barrierefreies WC), ein großer Trockenraum und ein großer Seminarraum mit Leinwand und Beamer untergebracht. Im Obergeschoss entstanden sechs neue Zimmer.

Im Bestand baute man entsprechend den gesetzlichen und betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten die Küche um und modernisierte diese. Die originale Gästestube mit ihren Holzvertäfelungen und den alten Holzdielen wurde mit großem Aufwand originalgetreu restauriert und durch eine eingebaute Fußbodenheizung winterfest gemacht.

Als ein Highlight wurde zudem der Kachelofen von 1912 nachgebaut. Dank der Spendenfreudigkeit von Mitgliedern und Freunden der Sektion konnten diese Zusatzkosten durch die Spendeneinnahmen finanziert werden

Im neuen Kellergeschoss unter der Terrasse konnte neben der Wasser- und Elektrotechnik die neue Heizungsanlage mit zwei Wärmepumpen untergebracht werden, an die neun Geothermiebohrungen von jeweils rund 170 Metern Tiefe angeschlossen wurden. Dennoch gelang es beispielhaft, die Modernisierung im Inneren mit einer Rekonstruktion der historischen Außenwirkung zu verbinden.

 

Details

Öffnungszeiten

Das Gepatschhaus ist wie folgt geöffnet:

  • bis 25. September 2026
  • 21. Oktober bis 1. November 2026
  • 2. Dezember 2026 bis 6. Januar 2027
  • 12. Februar bis 2. Mai 2027
  • 12. Juni bis 25. September 2027
  • Weitere Termine folgen

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Höhe
1928 m
Allgemeine Hinweise

WLAN vorhanden; kein Winterraum. Hüttenreferent für das Gepatschhaus in unserer Sektion ist Benedikt Jacob.

Preise

Aktuelles Preise für Mitglieder eines Alpenvereins (AV) und für Nicht-AV-Mitglieder findet ihr HIER

Geografische Position
Anreisehinweis

Anfahrt mit dem Pkw

Über Landeck, Prutz, Feichten ins Kaunertal. Richtung Kaunertaler Skigebiet (Hinweisschilder). Parkplatz unterhalb des Gepataschhauses und an der Gletscherstraße vorhanden. Bitte beachtet die Öffnungszeiten der Gletscherstraße, insbesondere im Winter.

 

Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

Am Gepatschhaus ist eine Bushaltestelle und kann bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Mit dem Zug zum Bahnhof Landeck-Zams und dort am Busbahnhof in den Bus der Linie 210 Richtung Nauders-Mühle einsteigen und bis Prutz Innbrücke fahren. Dort in die Buslinie 230 Richtung Kaunertal Falginjochbahn umsteigen und bis zur Haltestelle hinter dem Gepatschhaus fahren. Zum Busplan Linienverkehr Kaunertal.

Verantwortliche Person(en)
Hüttenwirt*in: Kazimiera Kozik-Aigner