2026 Feb JDAV in Sölden 2 | © Julia Müller/DAV Sektion Frankfurt am Main

Zwischen Pulverschnee und Küchenschlacht

11.01.2026

Die JDAV der Sektion Frankfurt am Main war Anfang Januar 2026 in Sölden - eine Woche zwischen Pulverschnee und Küchenschlacht.

Am frühen Montagmorgen, dem 5. Januar 2026, startete die Skifreizeit der JDAV der Sektion Frankfurt am Main des Deutschen Alpenvereins (DAV) e.V. mit dem Zug in Richtung Sölden. Dank guter Vorbereitung – das gesamte Material war bereits am Wochenende zuvor ins Auto am Kletterzentrum verladen worden – verlief die Anreise entspannt und ohne schweres Schleppen. Nach der Ankunft am Nachmittag hieß es zunächst: Zimmer beziehen, ankommen und orientieren. Schnell stellte sich die erste große Frage des Abends: Was gibt es zu essen? Während ein Teil der Gruppe sich auf den Weg zum Einkaufen machte, nutzten andere die Zeit, um fehlendes Material auszuleihen. Nach einem ersten Briefing durch die Jugendleiter*innen und einem stärkenden Abendessen war die Vorfreude auf die kommenden Tage groß!

Müde, aber hochmotiviert

Am nächsten Morgen ging es, noch etwas müde, aber hochmotiviert, in Kleingruppen auf die Piste am Giggijoch. Um das morgendliche Chaos im Skikeller zu entzerren, starteten die Gruppen zeitversetzt. Typische Szenen vor der Abfahrt: „Wo sind meine Handschuhe?“, „Mist, ich muss nochmal rein!“ oder „Wann kommt eigentlich der Bus?“ – kleine Aufregungen, die schnell zum Alltag gehörten. Neben dem Skigebiet am Giggijoch standen auch Ausflüge nach Hochgurgl und Obergurgl auf dem Programm. Das Wetter zeigte sich dabei nicht immer von seiner milden Seite: Bei Temperaturen bis zu -24 Grad wurden gelegentlich „Zwangspausen“ eingelegt. Diese nutzte die Gruppe bestens – sei es bei gemütlichen Hüttenstopps oder bei der ein oder anderen (oder auch mehreren) Portion(en) Pommes. Zwischendurch sorgte immer wieder frischer Neuschnee für beste Bedingungen auf der Piste – und für spontane Schneeballschlachten am Abend. Kaum war genügend Schnee gefallen, ließen diese nie lange auf sich warten und brachten noch einmal zusätzliche Bewegung in den Tagesausklang.

Highlight gemeinsame Kochabende

Ein weiteres Highlight waren die gemeinsamen Kochabende. Jeden Tag wurde frisch und abwechslungsreich gekocht – von herzhaften Reisgerichten bis hin zu klassischem Kaiserschmarrn. Dieser wurde kurzerhand in einem Wäschekorb angerührt, um die große Gruppe satt zu bekommen – eine kreative Lösung, die sicherlich in Erinnerung bleibt. Auch abseits der Piste kam die Gemeinschaft nicht zu kurz. Nach der abendlichen „Küchenschlacht“ wurde gespielt, gelacht und entspannt: Ob bei Hitster, Wizard oder einfach gemeinsam am Kamin – die Abende klangen stets gemütlich und in bester Stimmung aus.

Auf zur nächsten gemeinsamen Tour

Am 11. Januar trat die Gruppe schließlich die Heimreise an. Nach einer unterhaltsamen Bahnfahrt, mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck, kamen alle wohlbehalten wieder in Frankfurt an. Eines war dabei für alle klar: Die Vorfreude auf die nächsten Ausfahrten ist jetzt schon groß.

 

Text und Fotos: Julia Müller/DAV Sektion Frankfurt am Main