Riffelseehütte
Die Riffelseehütte ist von Mandarfen mit der Riffelseebahn erreichbar, liegt direkt im Skigebiet Rifflsee und ist die perfekte Basis für Wandernde, Familien und Bergsteigende. Direkt oberhalb des malerischen Rifflsees gelegen, bietet die Hütte einen unvergleichlichen Ausblick auf die Gletscherwelt des Kaunergrats. Die Riffelseehütte ist Stützpunkt für anspruchsvolle Touren wie den Fuldaer Höhenweg.
Die Highlights
- Einzigartige Lage: Direkt am größten Natursee der Ötztaler Alpen.
- Leicht erreichbar: Nur 20 Minuten Fußweg von der Rifflseebahn-Bergstation.
- Familienfreundlich: Ausgezeichnet mit dem Prädikat „Mit Kindern auf Hütten“.
- Ganzjährig geöffnet: Bewirtschaftet in der Sommer- und Wintersaison.
Ab der Wintersaison 2026/27 begrüßen euch die neuen Pächter Jürgen und Martina Eiter. Ab dann könnt ihr auch wieder auf der Riffelseehütte übernachten. Übernachtungsanfragen sind bereits jetzt schon möglich: Telefonisch unter +43 664 200 95 88 oder +43 664 25 66 015 oder per Mail an info[at]alpenliebe-pitztal.at.
Reservierung
87 Jahre Riffelseehütte in der Übersicht
(Stand: September 2026)
- 1933 - Die DAV Sektionen Höchst und Cottbus wollen gemeinsam am Riffelsee eine Alpenvereinshütte bauen. Der Grund gehörte der DAV Sektion Cottbus.
- Durch die politischen Wirrungen gerät das Projekt ins Stocken.
- 1938 - Der Bau der Riffelseehütte beginnt.
- 1939 - Die Riffelseehütte wird eröffnet, auch, wenn der Innenausbau noch nicht ganz fertig ist. Sie gehört zu jeweils 50 Prozent den beiden DAV-Sektionen und wird von Anfang an im Sommer und im Winter betrieben.
- 1942 - Franz Rimml wird Hüttenwirt der Riffelseehütte. Nachdem er in den Krieg eingezogen wurde, übernehmen seine Familienmitglieder die teilweise Bewirtung. Franz Rimmel bleibt bis 1953 Hüttenwirt der Riffelseehütte.
- Die Riffelseehütte ist Stützpunkt für Bergsteigende und das Militär.
- 1949 - Wie alle deutschen Alpenvereinshütten geht auch die Riffelseehütte in die Treuhandverwaltung des österreichischen Alpenvereins (ÖAV) über. Die Hütte ist durch Einbrüche und mangelhafte Bauausführung in einem schlechten Zustand. Mit geringen finanziellen Mitteln repariert der ÖAV das Notwendigste, um den Gästebetrieb wieder aufnehmen zu können.
- 1950 - Die Sektion Frankfurt am Main des DAV wird Rechtsnachfolgerin der DAV Sektion Höchst. Sie legte die Grundmauern trocken und setzt die Wasserversorgung im Winter und die Beleuchtung der Hütte instand.
- 1951 - Im "Lawinenwinter" wird die Riffelseehütte und deren Materialseilbahn teilweise zerstört. Die rund 20.000 Österreichischen Schillinge für die Instandsetzung werden durch die Lawinenbeihilfe des Landes Tirol, den Fürsorgestock des Deutschen Alpenvereins und einer Spende der “Studiengesellschaft Westtirol“ getragen. Die Studiengesellschaft nutzte die Riffelseehütte seit 1949 als Stützpunkt für wissenschaftliche Arbeiten im Gebiet des Riffelsees.
- 1951 - Die DAV Sektion Höchst geht in der Sektion Frankfurt am Main des DAV auf.
- 1953 - Josef Dobler wird Hüttenwirt der Riffelseehütte. Er bleibt es 20 Jahre lang, bis zum Jahr 1973.
- 1956 - Die westdeutschen Alpenvereinshütten werden an die zuständigen Sektionen zurückgegeben. Die Sektion Frankfurt am Main des DAV besitzt nun 50 Prozent an der Riffelseehütte. Die Sektion richtet die Hütte zur Bewirtschaftung her und beseitigt bauliche Mängel.
- Bis 1959 - Die Anzahl der Besuchenden und der Übernachtungsgäste verdoppelt sich.
- 1959 - Die Riffelseehütte wird im Beisein des Limburger Bischofs Dr. Wilhelm Kempf durch den Ortsgeistlichen Pfarrer Niederwieser geweiht.
- 1960 - Die DAV Sektion Fulda erweitert den Fuldaer Höhenweg. Auf rund 2.200 Metern Höhe blicken hier Bergsteigende das wunderschöne Sexegertental und auf den imposanten Taschachferner.
- 1989 - Der alte Pfad über das Wurmtaler Joch ins Kaunertal wird auf Initiative und Kosten der DAV Sektion Offenbach hergerichtet. Der herausfordernde "Offenbacher Höhenweg“ verband die Riffelseehütte mit dem Gepatschhaus. Heute führt der Weg über den Wurmtaler Kopf zum Taschachhaus.
- 1970 - Die ostdeutschen Alpenvereinshütten werden an die Sektionen zurückgegeben.
- 1971 - Der Anteil der DAV Sektion Cottbus an der "Riffelsee-Hütte" wird an die Sektion Frankfurt am Main des DAV übertragen. Damit ist die Sektion Frankfurt alleinige Eigentümerin der Hütte.
- 1972 - Die Innerpitztaler Erschließungsgesellschaft baut einen Sessellift von Mandarfen zum Riffelsee und weitere Schlepplifte im Gebiet des Riffelsees. Die Riffelseehütte schließt die reparaturanfällige Materialseilbahn.
- 1973 - Die Bergrestaurant Riffelsee GmbH wird fünf Jahre lang Hüttenwirtin der Riffelseehütte, bis zum Jahr 1978.
- 1978 - Maria und Hans Peter Rainer werden das erste Hüttenwirtepaar der Riffelseehütte. Sie bleiben es sechs Jahre lang, bis zum Jahr 1984.
- 1984 - Anita und Christian Waibl werden das zweite Hüttenwirtepaar der Riffelseehütte. Sie bleiben es 42 Jahre lang, bis zum Jahr 2026.
- 1999 - Im "Lawinenwinter" schneit die Riffelseehütte ein und ist von der Außenwelt abgeschnitten. Die Versorgung der Gäste wird anfangs noch über die Seilbahn sichergestellt. Nach einer Woche mit Schnee von rund drei Metern Höhe werden die Hüttengäste mit dem Hubschrauber evakuiert.
- 2000/01 - Die Riffelseehütte wird generalsaniert, erweitert und modernisiert: neue Sanitäranlagen, ein größerer Gastraum, eine neue Warmwasserheizung, die Anbindung an das öffentliche Kanalsystem und Stromnetz, der Anbau der Terrasse auf der Südseite. Und die Waibls bekommen eine "richtige" Pächterwohnung. Trotz des Umbaus ist das alpine Flair der Riffelseehütte geblieben.
- 2009 - Die Riffelseehütte wird mit dem DAV-Prädikat „Mit Kindern auf Hütten“ aufgrund der familienfreundlichen Ausrichtung ausgezeichnet.
- 2013 - Der „Windfang“ an der Terrassenseite wird angebaut.
- 2026 - Jürgen und Anita Eiter werden das dritte Hüttenwirtepaar der Riffelseehütte.
- 2026 - Nach Ende der Sommersaison wird an die Terrasse eine aufgeständerte Erweiterung angebaut.
Details
Bewirtet im Sommer von Mitte Juni bis Ende September; im Winter ab Mitte Dezember bis Mitte April. Ab dann könnt ihr auch im Winter wieder auf der Riffelseehütte übernachten. Übernachtungsanfragen sind bereits jetzt schon möglich: Telefonisch unter +43 664 200 95 88 oder +43 664 25 66 015 oder per Mail an info(at)alpenliebe-pitztal.at
Kein Winterraum.
37 Schlafplätze im Lager, 15 Betten, 2 Familieneinheiten.
- Mit dem Pkw: Über die Inntal-Autobahn (A12) bis zur Ausfahrt Imst/Pitztal. Von dort der Pitztaler Landesstraße zirka 35 km bis zum Talschluss nach Mandarfen. Direkt an der Talstation der Rifflseebahn stehen kostenlose Parkplätze für Wanderer und Tagesgäste zur Verfügung.
- Mit Bahn & Bus: Mit dem Zug bis zum Bahnhof Imst-Pitztal. Direkt am Bahnhofsvorplatz startet der Regio-Bus (Linie 4204). Nach rund 50 Minuten an der Haltestelle „Mandarfen Rifflseebahn“ aussteigen.
Von Mandarfen gibt es zwei Möglichkeiten:
- Bequem: Mit der Rifflseebahn zur Bergstation auf rund 2.300 Metern und von dort über einem fast ebenen Spaziergang (rund 20 Minuten) zur Hütte wandern.
- Sportlich: Zu Fuß über das Hirschtal oder die Taschachalm in rund 2 bis 2,5 Stunden zur Hütte aufsteigen.